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Update: Optimale Versorgung mit einem Hörgerät

Vor einigen Tagen hatten wir eine gute Nachricht für alle Berufstätigen, die wegen besonderer beruflicher Anforderungen an das Gehör, auf eine optimale und damit hochpreisige Hörgeräteversorgung angewiesen sind, verkünden können. Wir hatten vor dem Sozialgericht Detmold ein Urteil erstritten, mit dem die Deutsche Rentenversicherung verpflichtet wurde, die Kosten für die technisch anspruchsvollsten Geräte zu übernehmen, wenn die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes, Hören und Verstehen erschwert, bzw. ansonsten unmöglich machen würde.

Dagegen hat die DRV Berufung eingelegt. Die nächste Runde ist eingeläutet, wir sehen uns vor dem Landessozialgericht Essen. Dasn kriegen wir hin.

Optimale Versorgung mit einem Hörgerät

Eine gute Nachricht für alle Berufstätigen, die wegen besonderer beruflicher Anforderungen an das Gehör, auf eine optimale und damit hochpreisige Hörgeräteversorgung angewiesen sind. Wir haben vor dem Sozialgericht Detmold ein Urteil erstritten, mit dem Krankenkassen bzw. Rentenversicherungsträger verpflichtet wurden, auch die Kosten für die technisch anspruchsvollsten Geräte zu übernehmen, wenn die Beschaffenheit des Arbeitsplatzes, Hören und Verstehen erschwert, bzw. ansonsten unmöglich machen würde. Bisher wurden diese erschwerten Bedingungen für Büroarbeitsplätze grundsätzlich abgelehnt. Neu ist, dass nunmehr auch Berufstätige mit „Schreibtischjob“ eine gute Chance haben die Kosten für die Optimalversorgung erstattet zu bekommen, wenn dargelegt werden kann, dass an dem konkreten Arbeitsplatz erschwerte Bedingungen für das Hören herrschen, z.B. Störgeräusche durch Kopierer, Telefonate von Kollegen oder Teilnahme an Meetings und Konferenzen als Protokollführer. Es muss allerdings etwas schlimmer sein, als die private weihnachtliche Kaffeetafel bei Oma Renate …